Die Power der Community: Wie du als Podcaster:in mit Mitgliedschaften Geld verdienst

Die Power der Community: Wie du als Podcaster:in mit Mitgliedschaften Geld verdienst

Mit Mitgliedschaften holst du dir nachhaltige Unterstützung aus deiner Community. Im Gastbeitrag schreibt Steady, wie du das Modell am besten für dich nutzt – und wie das neue Feature von Podigee dir dabei helfen kann.

Die Menschen aus deiner Community hören deinen Podcast, weil sie dich und deine Arbeit mögen. Das ist die einfache Prämisse, die Mitgliedschaften zu einem so außergewöhnlichen und nachhaltigen Modell machen. Denn viele dieser Menschen sind auch bereit, dich als Mitglied zu unterstützen und Geld für die Arbeit zu bezahlen, die sie so schätzen.

Wir haben oft erlebt, dass Podcaster:innen und andere Medienmacher:innen genau das nicht glauben: Sie denken, dass ihre Community nicht bereit ist, ihnen für ihre Arbeit Geld zu geben. Probieren sie es aber erst einmal aus und bieten Mitgliedschaften an, werden sie in so gut wie allen Fällen vom Gegenteil überzeugt. Die Zahlungsbereitschaft und der Wunsch nach Austausch sind längst da!

Viele Publisher sind schon auf den Membership-Zug aufgesprungen: große Medien wie The Guardian oder de Correspondent zum Beispiel, vor allem aber auch viele kleine Projekte oder Podcasts wie Wochendämmerung, The Pod, Halbe Katoffl, Bin Weg Bouldern und Feuer & Brot. Gerade für Podcasts funktioniert das Modell hervorragend, weil es sich dabei um ein so direktes Medium handelt: Die Hörer:innen fühlen sich mit den Macher:innen oft besonders verbunden, weil sie ihre Stimmen ständig im Ohr haben – das ist sehr persönlich und schafft Nähe.

Wie funktionieren Mitgliedschaften genau?

Mitglieder unterstützen dich langfristig mit einem regelmäßig gezahlten Geldbetrag; meistens zahlen sie monatlich oder jährlich. Mitgliedschaften ermöglichen aber nicht nur finanzielle Transaktionen. Sie schaffen auch die Basis für eine engere Beziehung zwischen dir und deiner Community. 

Mitglieder sind oft am Austausch mit Medienmacher:innen interessiert – und freuen sich, wenn sie helfen können und in die Arbeit einbezogen werden. Das ist es auch, was Mitgliedschaften von Abonnements unterscheidet. Wer ein Abonnement haben will, muss zahlen, wer Mitglied wird, will zahlen.

Auf der Steady-Seite von The Pod haben schon mehr als 3.000 Hörer:innen eine Mitgliedschaft abgeschlossen.

Warum auch du über Mitgliedschaften nachdenken solltest

Es gibt unzählige Gründe, die für ein Mitgliedschaftsmodell sprechen. Hier die wichtigsten:

1. Du brauchst nur zwei Dinge, um loszulegen

Nachhaltige Unterstützung bekommst du von einer treuen Community und bei wiederkehrendem Output. Veröffentlichst du regelmäßig Podcast-Episoden? Hast du schon eine Community an Hörer:innen, die deine Arbeit schätzen und sich mit den Zielen deines Projekts identifizieren? Dann bist du bereit für Mitgliedschaften.

2. Deine Community unterstützt dich gerne

Wenn du eine treue Community hast, ist diese auch bereit, zu bezahlen, einfach weil sie dich und deine Arbeit mag, dir vertraut und Wertschätzung zeigen will – und damit dein Podcast erfolgreich weiterläuft.

Bei Steady haben wir die Erfahrung gemacht, dass ungefähr 5 Prozent deiner Community so begeistert von dir sind, dass sie dich auch finanziell unterstützen wollen. Und das reicht, um ein erfolgreiches Mitgliedschaftsprogramm zu starten.

3. Du erzielst nachhaltige Einnahmen 

Wer einmal Mitglied ist, kündigt seine Mitgliedschaft meist nicht so schnell wieder. Du kannst also auf deine Einnahmen zählen und die Arbeit an deinem Podcast vorausplanen, statt dich auf schwankende Einnahmen durch Werbung oder Spenden verlassen zu müssen.

Bei Steady haben wir beobachtet, dass jedes Mitglied durchschnittlich 5 Euro im Monat bezahlt. Wenn du die ungefähre Größe deiner Community kennst, kannst du also grob ausrechnen, wie viel du verdienen wirst.

4. Du gewinnst Unabhängigkeit

Mitglieder unterstützen dich finanziell, aber auch mit Wissen, Ideen und Vorschlägen – und vor allem: langfristig. Das schafft Vertrauen und ermöglicht dir, unabhängig und frei zu arbeiten.

5. Du musst nichts extra machen

Einige Podcaster:innen denken sich fantastische Gegenleistungen für ihre Mitglieder aus, übernehmen sich damit aber manchmal etwas. Gegenleistungen wie Shout-Outs, exklusive Episoden oder members-only Events können dir helfen, Mitglieder zu gewinnen. Sie sind aber kein Muss. Deine Community unterstützt dich für das, was du sowieso schon machst. Du kannst also einfach starten – und kleine Extras kannst du später immer noch anbieten.

So kannst du Mitgliedschaften für deinen Podcast nutzen

Der Aufbau eines Mitgliedschaftsprogramms muss nicht viel Arbeit sein. Plattformen wie Steady kümmern sich für dich um Technologie, Buchhaltung, Zahlungsabwicklung und was sonst noch anfällt. So bleibt dir mehr Zeit, um das zu tun, was dich wirklich begeistert.

Ein paar Tipps und Features, mit denen du deiner Community ein überzeugendes Angebot machen kannst:

Biete Pakete zu unterschiedlichen Preisen in deiner Währung an

Pakete kannst du nutzen, um deiner Community verschiedene Angebote zu machen. Um eine Mitgliedschaft abzuschließen, kauft ein potenzielles Mitglied ein solches Paket. Jedes Paket hat einen bestimmten Preis, den das Mitglied regelmäßig an dich zahlt (jährlich oder monatlich). 

In jedem Paket kannst du deinen Mitgliedern ein Dankeschön anbieten – zum Beispiel exklusive Podcast-Episoden. Indem du Pakete zu verschiedenen Preisen anbietest, stellst du sicher, dass jede:r etwas Passendes findet. Auf Steady kannst du außerdem zwischen mehr als zehn verschiedenen Währungen wählen, damit deine Community so bezahlen kann, wie sie es gewohnt ist.

Die Podcasterinnen von Rice and Shine bieten drei verschiedene Pakete an. Alle Mitglieder bekommen als Gegenleistung einen exklusiven Newsletter.

Biete exklusive Episoden für deine Mitglieder an

Eine beliebte Gegenleistung, die Podcaster:innen ihren Mitgliedern anbieten, sind exklusive Episoden oder Vorabveröffentlichungen. Mit dem Audio-RSS-Feed von Steady kannst du einzelne Episoden allen Mitgliedern oder nur Mitgliedern bestimmter Pakete zugänglich machen.

Wenn du deinen Podcast auf Podigee hostest, kannst du statt des Steady-Features auch ganz einfach das neue Feature von Podigee nutzen. 

>>> Wir zeigen dir hier wie das geht.

Womit du deine Community noch begeistern kannst

Einige Podcaster:innen laden ihre Mitglieder zum Mitreden ein: Sie verschicken Umfragen oder laden ihre Mitglieder etwa auf Events ein. So entsteht ein Dialog mit der Community und Mitglieder können beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen werfen oder Impulse geben für zukünftige Inhalte. Ein solcher Austausch allein ist für viele potenzielle Mitglieder eine überzeugende Gegenleistung.

Daneben gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, zum Beispiel das Verschicken von Postkarten oder ein Shout-Out im Podcast. Solche Extras sind für ein erfolgreiches Mitgliedschaftsprogramm aber nicht zwingend nötig. 37 Prozent der Top 50 Steady-Publisher bieten gar keine Gegenleistungen an – ihre Mitglieder unterstützen sie einfach, weil sie wollen, dass das Projekt weiterhin bestehen bleibt.

Hunderte Publisher erzielen nachhaltige Einnahmen

Auf Steady gibt es mehr als 600 Publisher, die nachhaltig Geld mit Mitgliedschaften verdienen. Einige von ihnen – zum Beispiel The Pod, Bin Weg Bouldern oder Halbe Katoffl – haben ihre Erfahrungen mit uns geteilt. Lass dich von ihren Geschichten inspirieren.

Du hostest deinen Podcast bereits bei Podigee? Starte hier ein kostenloses Steady-Projekt und begrüße schon bald dein erstes Mitglied.

Du hast noch keinen Podcast, aber eine Menge zu sagen? Dann kannst du hier Podigee zwei Wochen kostenlos testen und so den ersten Schritt in Richtung Community-Finanzierung wagen.


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